Der richtige Weg zu guten Noten

Nur die wenigsten Kinder kommen ohne lernen zu guten Zensuren und noch weniger von ihnen lernen freiwillig. Wie alles im Leben muss auch das richtige und vor allem regelmäßige lernen erst gelernt werden. Dies wird allerdings erschwert, sobald ein Kind einen Teil des Unterrichtsstoffes nicht verstanden hat. Kann die Wissenslücke nicht geschlossen werden, fehlt oft die Grundlage für die folgenden Themen. Da Kinder die verschiedenen Fächer mit unterschiedlicher Geschwindigkeit begreifen, hat fast jedes Schulkind mehrfach mit diesem Problem zu kämpfen. Aufgrund der wachsenden Anforderungen und der Berufstätigkeit der meisten Eltern, sind diese nicht immer in der Lage ihren Kindern das Versäumte zu vermitteln. Deshalb erhält inzwischen rund jedes dritte Kind in Deutschland privaten Nachhilfeunterricht. Welche Art der Nachhilfe die beste für ein Kind ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Jedes Kind lernt unter anderen Umständen besser. Während die Einen sehr vom lernen in Kleingruppen, wie es oft in Nachhilfeinstituten angeboten wird, profitieren, begreifen andere Kinder besser, wenn ein Nachhilfelehrer sich nur mit ihnen beschäftigt. Eltern sollten aber auch beachten, dass nicht nur der oder die engagierten Lehrer gut sind, auch das Umfeld, die Atmosphäre in der ein Kind lernt, ist wesentlich für den Lernerfolg. Druck und daraus resultierender Stress blockieren die Lernfähigkeit und sollte deshalb weitestgehend vermieden werden. Als Alternative kann vor der Entscheidung für eine professionelle Nachhilfe, auch erst einmal eine der vielen angebotenen Lernsoftwaren ausprobiert werden. Diese sind in der Regel auf das Alter der Kinder abgestimmt und so aufgebaut, dass Kinder Spaß beim lernen haben – was noch immer der beste Garant für den Lernerfolg ist.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Wissenswertes | Hinterlasse einen Kommentar

Grüne fordern mehr Geld für Bildung

Auf ihrer Veranstaltung zum 1. Mai, haben die österreichischen Grünen die Schaffung von Zukunftsjobs und die dafür notwendige Ausbildung als Hauptthema referiert. Die Bundessprecherin der Grünen, Eva Glawischnig, forderte für das kommende Jahr jeweils eine Milliarde Euro für Umweltschutz und Bildung. “Deine Zukunft Unser Ziel” war auch das Grünen-Motto der diesjährigen Mai-Veranstaltung. Zu Gast war unter anderem der oberösterreichische Landessprecher und Umweltlandesrat Rudi Anschober. Er verwies auf die Erfahrungen, die in den vergangenen acht Jahren in Oberösterreich gemacht wurden. Während ihrer acht Jahre Regierungserfahrung, haben die österreichischen Grünen rund 41.000 Jobs in der Ökobranche geschaffen, bis 2015 soll die Zahl auf 50.000 gesteigert werden. Österreich bemüht sich, ein Vorreiter der ökologischen Wirtschaft zu werden. Anschober: “Die Vorreiter werden die Gewinner sein”. Dafür jedoch benötigt es ausreichend Fördermittel, um Kindern und Jugendlichen rechtzeitig eine umfassende Bildung zu gewähren. Es kann nicht im Interesse des Staates liegen, Menschen aufgrund fehlender Bildung in späteren Jahren finanziell unterstützen zu müssen, während gleichzeitig gute Facharbeiter fehlen. Mit dem für mehr Bildung geforderten Geld sollen ganztägige Schulen, Ausbildung und Qualifizierungsmaßnahmen bezahlt werden.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Politik | Hinterlasse einen Kommentar

Die Forderungen der Lehrer

Obwohl die Arbeit für Lehrer in Mitteleuropa in den vergangenen Jahren deutlich schwerer geworden ist, gaben rund ein Drittel von ihnen bei einer kürzlich durchgeführten Umfrage an, dass ihnen die Arbeit mit den Schülern Freude bereitet. Die größeren Probleme beim Unterrichten sind hauptsächlich auf eine wachsende Leistungskluft zwischen den Kindern und auf fehlende Disziplin zurückzuführen. Das liegt teilweise daran, dass sich die Kinder schlechter als früher auf eine Aufgabe konzentrieren können und es ihnen oft an Motivation mangelt. Über neunzig Prozent aller Lehrer sind davon überzeugt, dass der soziale Hintergrund der Familie von großer Bedeutung für die Leistungen eines Schülers ist. Wenn Eltern ihre Kinder nicht ausreichend fördern und fordern, lässt sich das in der Schule nur sehr schwer ausgleichen. Fast Dreiviertel aller Lehrer halten eine Verkleinerung der Klassen deshalb für die drängendste notwendig Maßnahme, zur Verbesserung des Bildungsstandards der Schulabgänger. Ob und wann diese Forderungen jemals umgesetzt werden, ist ungewiss. Umso wichtiger ist, dass alle Eltern sich dessen bewusst sind, wie entscheidend ihr Einfluss für den schulischen und damit auch für den späteren beruflichen Erfolg ihres Kindes ist.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Politik | Hinterlasse einen Kommentar

Verbraucherzentrale kritisiert Kinder-Werbung

Verbraucherschützer haben erneut die Kinderwerbung kritisiert und härtere Regeln gefordert. Die bisherigen Selbstverpflichtungen der Konzerne zeigten keine “ausreichende Wirkung”, wie der Bundesverband der Verbraucherzentralen (VZBV) in Berlin bemängelte. Vor allem die Lebensmittelwerbung ist, nach Meinung von Ernährungs- und Lebensmittelexperten, irreführend und verunsichert die Eltern. “Die Verhaltensregeln der deutschen Werbewirtschaft [sollte] konkretisiert und vor allem überwacht werden”, mahnt der VZBV in einer Stellungnahme an. Vorstandsmitglied Gerd Billen fordert: “Wir brauchen einen klaren Rahmen, ein anständiges Monitoring und wirkungsvolle Sanktionen bei Fehlverhalten”. Besonders Kinder sind stark gefährdet, da sie sehr schnell auch falsche Verhaltensweisen, die ihnen durch die Werbung suggeriert werden, lernen und übernehmen. Sie sind aufgrund fehlender Erfahrung noch nicht in ausreichendem Maße in der Lage, Werbebotschaften von Tatsachen zu unterscheiden. Eine aktuelle Studie der Hamburger Universität zeigt, dass trotz der Selbstverpflichtung der Unternehmen, bei ihrer Werbung auf angemessene Grenzen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen zu achten, seit 2007 mehr Fernsehwerbung in Kinderprogrammen gezeigt wird, als je zuvor. Deren Anteil stieg allein in den letzten drei Jahren von 14,5 auf 18,5 Prozent an. Eine größer werdende Rolle bei der zielgerichteten Kinder-Werbung spielt das Internet. So drucken immer mehr Firmen Web-Adressen für kostenlose Kinderspiele auf Süßwaren und Spielzeug, worauf Kinder leicht emotional reagieren und sich dadurch zum Kauf anregen lassen. Auf gesunde und Kindgerechte Zusammensetzung der Waren achten die Firmen dagegen wenig. Große Mengen an Fett und Zucker in sogenannten Kinder-Lebensmitteln sind in der Herstellung billig – und für die Kinder extrem schädlich. Daran wird sich auch nichts ändern, so lange es keine Vorschriften gibt, an die sich die Unternehmen halten müssen. Das die freiwillige Selbstverpflichtung nicht funktioniert, haben die vergangenen drei, vier Jahre bewiesen.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Wissenswertes | Hinterlasse einen Kommentar

Thüringen testen erfolgreich Betreuungsgeld für Eltern

Das Bundesland Thüringen testet seit fünf Jahren ein Betreuungsgeld für Eltern, dass derzeit auf Bundesebene heftig umstritten ist. Demnach haben Eltern in Thüringen die Wahl. Pro Kind erhalten Eltern 150 Euro Erziehungsgeld. Dieses erhalten Eltern ab dem zweiten Lebensjahr, nach Auslaufen des Elterngeldes. Wer sein Kind bis zu fünf Stunden täglich in einer Krippe, einer Kita oder bei einer Tagesmutter versorgen lässt, erhält trotzdem noch 50 Prozent des Erziehungsgeldes. Trotz der Befürchtungen, dass dies als “Fernhalteprämie” gesehen und genutzt werden könnte, stieg die Zahl der in Pflege gegebenen Kinder um rund 28 Prozent. Allerdings musste die Erfurter Grünenpolitikerin, Anja Siegesmund, auch zugeben, dass es Fälle gab, in denen Eltern ihre Kinder von der Kinderbetreuung abgemeldet haben, um das Geld zu erhalten. Genaue Daten gibt es darüber nicht. Für Familienministerin Kristina Schröder ist das Modell eine Alternative zu ihren bisherigen Plänen. Schröder: “Wir haben mehrere bestehende Länderregelungen im Blick, ausdrücklich auch das thüringische Erziehungsgeld.” Auch die Sprecherin der Frauen der CDU, Rita Pawelski, hält dies für machbar. Pawelski: “Das Thüringer Modell wäre für mich eine gute Alternative. Es würde bedeuten, dass die Kinder fünf Stunden in eine staatlich geförderte Kita gehen können.” Das beträfe allerdings nur die Kinder der Eltern, die bereits jetzt Kindergärten für gut befinden. Den Kindern bildungsferner Eltern, die eigentlich durch eine Betreuung in Kitas am stärksten profitieren würden, wäre damit nicht geholfen.

Veröffentlicht unter Aktuelles, Politik, Wissenswertes | Hinterlasse einen Kommentar